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5 Dinge die mich an öffentlichen Wifis aufregen

5 Dinge die mich an öffentlichen Wifis aufregen

Die Internetverbindung ist für mich wie eine Nabelschnur. Ich ernähre mich, im wahrsten Sinne des Wortes, über das Netz. Ich bin ein digital Nomade und aus diesem Grund lege ich natürlich großen Wert, eine recht vernünftige Verbindung zum arbeiten zu haben.
Leider ist das nicht immer so.

Diese Sachen regen mich an öffentlichen Wifis auf:

1. Die Geschwindigkeit des Wifi im allgemeinen:

In Südostasien werben die meisten Hostels, Gästehäuser und Cafes mit einem Wifi Zugang. Das ist natürlich erst einmal lobenswert. In Deutschland kennt man das in dieser Form ja nicht wirklich und ist somit eher eine Ausnahme. Die Internetanbieter haben in Südostasien auch wirklich leistungsstarke Pakete im Angebot, bei denen die Geschwindigkeit im Up- und Download echt top ist. Aber irgendwie scheinen doch manche am falschen Ende zu sparen und installieren bei sich ein Wifi System, welches selbst für einfaches surfen im Web mit einem Gerät zu schwach ist.

Das ist der Zeitpunkt, an dem ich mich dann in die 90er zurück versetzt fühle.
Es fehlt nur noch der Einwahl Sound des Modems:

2. Facetime und Skype

Die Internetverbindung lief 1A, doch plötzlich bricht die Geschwindigkeit komplett ein und das laden neuer Seiten lässt mir jedes mal so viel Zeit um die Pixel meines Bildschirms zu zählen.

Was ist passiert?

Meistens höre ich plötzlich am Nachbartisch im Cafe eine alleine reisende Person mit ihrem iPhone sprechen. Its Facetime!

Die Ausgeburt der Hölle in Form von Videotelefonie hat zugeschlagen und versaut mir meine aktuelle Downloadgeschwindigkeit so sehr, dass ich am liebsten rüber gehen würde und den Mangoshake über das 700€ Smartphone, mit dem Apfel drauf, zu kippen.

Wie kann die Person sich erdreisten meine wertvolle Internetverbindung zu klauen um dem sinnlosen Smalltalk mit Daheimgebliebenen zu frönen?

Ahhhhhhhhhhhhhhhhhh

3. Zu gut besucht

Dem Inhaber gefällt es – ich hasse es: wenn die Lokalität zu gut besucht ist.

Sobald nämlich der Laden brummt ist es aus mit dem tollen Wifi. Da heutzutage leider keiner mehr in der Lage ist, eine Konversation mit seinem Tischnachbar zu führen, schaut jeder nur noch auf sein Smartphone um den Status in Facebook abzufragen. Instagram Bilder zu hashtaggen oder Selfies hochzuladen. Hauptsache schön viele Daten ziehen!

Ich bevorzuge daher Cafes in denen niemand ist. Cafes, in denen der Besitzer mich anfleht noch etwas länger zu bleiben weil er sich noch etwas Umsatz für diesen Tag erhofft.
Und wenn ich mich dann erbarme und noch ein stilles Wasser bestelle, hat der Besitzer auch wieder das Geld für den Strom rausgeholt, welches mein Macbook über den Tag verfrisst. 😀

4. YouTube

Wenn es die Möglichkeit gäbe, würde ich YouTube überall auf der Welt verbieten! Sofort! Ohne wenn und aber!

Erst dann hören die ganzen Mitarbeiter endlich auf in ihren freien Minuten zwischen dem Bedienen, diese ultranervigen YouTube Videos anzuschauen und damit meine Bandbreite zu kappen.

Nicht nur die tolle Verbindung geht dann flöten – nein – das ganze wird noch kombiniert mit dem schrecklichen Klang der YouTube Videos.

5. gehackter Router

Da surft man unbesorgt über den Router seines Vertrauens, da merkt man plötzlich, dass der Router infiziert ist. Gerade auf Smartphones haben es die Schlawiner abgesehen und installieren dann super nervige Redirects auf komische Werbeseiten, die sowieso keinen Interessieren.

Der mobile Browser ist ab diesem Punkt nicht mehr nutzbar und man verbringt erst einmal eine ordentliche Zeit damit, eine Lösung für das Problem zu suchen. Letztendlich hilft nur neu installieren.

Und weil es so toll war, infiziert man sich am nächsten Tag gleich wieder!

Das waren sie: die 5 Dinge die mich an öffentlichen Wifis aufregen.
Anders ausgedrückt: 5 Luxusprobleme, die man mit einem Augenzwinkern lesen darf. 😉

……. das Leben als digitaler Nomade ist schon verdammt schwer, manchmal …….

SO – UND JETZT?

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Über Simon

Hallo, ich bin Simon. Ich bin digitaler Nomade und reise um die Welt während ich meinen Lebensunterhalt verdiene und euch an meinen Erfahrungen teilhaben lasse. Folge mir auf Facebook, Instagram, Google+ und Twitter. Mehr Informationen über mich findest du hier.

2 Kommentare

  1. Haha was für ein geiler Artikel. Gib ihnen saures!

    Ja mit Handys ist das so eine Sache. Da würde es mich gruseln überhaupt einen guten Trade in der Börsenwelt zu setzen, weil sich dann andere auch gleich daran versuchen. Gut Geld kann man sich da keins abzweigen (da spezielle Kontovertifizierung extern laufen muss!) aber Blödsinn könnten die schon damit anstellen. VPN oder wie das heißt einrichten usw. dann geht das schon. Aber ob es das auch mit Handys geht? Denke schon. Dann ist dein Problem ja gelöst.

    Ich möchte gegen Ende des Jahres nach Thailand und habe bereits bei Airbnb angefragt zu Up und Downloadgeschwindigkeiten, da das extrem wichtig ist. Da gibts günstige Angebote und die Leitung muss man bei den meisten Anbietern noch nicht mal teilen.

    Ansonsten würde nur noch das bleiben. Sich Internettarife zu holen. Kann man ja absetzen 😉

    Werd mal deinen Blog durchwuseln.

    • Hey Artemis,

      ja VPN gibt es auch für das Handy. Ich nutze am Rechner & auf meinem Smartphone den Anbieter „Hide my Ass“. Funktioniert einwandfrei.

      In Thailand ist die Internetverbindung meistens 1A. Da wirst du wenig Schwierigkeiten bekommen, vor allem nicht in den Städten.

      Grüße Simon

      P.S. Sorry wegen der verspäteten Freischaltung deines Kommentares. Es ist in den Spam-Filter gerutscht.

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