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Jubiläum: 1 Jahr Tripaholic

Jubiläum: 1 Jahr Tripaholic

Genau heute, am 06.12.2014, ist meine Webseite „Tripaholic“ online gegangen. Grund genug diesen Tag mit einem Jubiläums Artikel zu feiern! Seitdem ist nämlich viel passiert. Sowohl in meinem Leben, auf meinen Reisen, als auch auf meinem Blog.
In diesem Artikel erfährst du was die Highlights waren!

Raus in die Welt

Anfang Dezember 2014 bin ich in den Flieger nach Thailand gestiegen. Ich verwirklichte einen meiner größten Träume: Asien zu bereisen.
In den letzten Monaten, bevor ich die Entscheidung getroffen hatte, war ich sehr unzufrieden mit meiner Situation. 9-to-„5“ Bürojob, täglicher Trott, den Drang mehr zu erleben, Träume verwirklichen usw.…… ich musste etwas ändern!
Es hieß also: Raus aus dem Hamsterrad.

Der Moment meiner Entscheidung war wie ein glühender Stern am Himmel, in dessen Richtung ich mich fortan bewegen wollte. In mir löste das eine große Euphorie und Motivation aus. Voller Begeisterung fing ich an meine Pläne anzugehen. Das heißt, Packliste erstellen, Impfungen angehen, eine passende Kreditkarte finden und massenweise Informationen über meine Reiseziele verschlingen. (z.B. für Thailand oder Laos).

Der große Tag rückte näher, mich beschlich ein Gefühl der Vorfreude, Unruhe und Nervosität. Fragen geisterten durch meinen Kopf: Wie wird es wohl sein, alleine durch einen unbekannten Kontinent zu reisen? Kann ich das überhaupt? Hab ich alles dabei, was ich benötige?

Kein zurück!

Ich kam in Frankfurt am Flughafen an und wusste, jetzt gibt es kein zurück mehr!
Wenige Stunden später landete ich schon in Bangkok und war erst einmal total überfordert. 🙂
Meine ersten Eindrücke kannst du hier nachlesen: „Vom Abheben und Ankommen“.

Ich ging die ersten Tage gemächlich an. Dank 3 Monate Visum blieb mir genügend Zeit zum akklimatisieren und mich an mein neues Leben als Backpacker und digitaler Nomade zu gewöhnen.
Hier erfährst du, was ich in den ersten Tagen spannendes erlebte:

Der langsame Start in Bangkok
Bangkok – Die ersten Schritte durch die Metropole

Thailand – Highlights

In Thailand besuchte ich nicht nur den wunderschönen Palast des Königs und zig Tempel, sondern auch verstecktere bzw. unbekanntere Ziele.

Der Chatuchak Market ist zwar nicht unbekannt, aber definitiv einen Ausflug wert. Hier gibt es quasi alles was das Herz begehrt. Und selbst wenn man nichts kaufen möchte, macht es tierisch Spaß durch die Stände zu laufen um zu staunen was hier alles so verkauft wird. Meinen Artikel dazu gibt es hier: Chatuchak Market – Zwischen Trödel und Welpen

Eine wunderbare Zeit hatte ich auf der kleinen, schmucken Insel Koh Phayam. Absolut zu empfehlen, wenn du Entspannung und Idylle suchst! Keine Autos und die Insel lässt sich sogar zu Fuß erkunden.

Im Norden Thailands, nahe Chiang Mai, war der Eco-Trek ein absolutes Highlight meiner Reise. Für drei Tage ging es rauf in die Berge, zu den dort ansässigen Locals. Gemeinsam am Feuer, bereiteten wir leckeres Thai Curry zu und am nächsten Tag schliefen wir in einem urigen Bambus Haus in einer Talsenke neben einem Wasserfall. Traumhaft!

Laos – Highlights

Nach Thailand war Laos mein Ziel. Hier sollte mir auch mein erstes Unglück passieren. Bei einem Zwei-Tages-Trip auf dem Mekong Fluss hatten wir einen Schiffbruch.

Ich habe überlebt und so konnte ich in Laos einen absolut genialen Roadtrip wahrnehmen. Ich mietete mir einen Roller und fuhr los – auf den Thakhek Loop. Dieser 4-Tage-Trip wird mir wohl für immer in Erinnerung bleiben. Nicht nur wegen dem geilen Roadtrip Feeling, der tollen Landschaft und den netten Bekanntschaften die ich machen durfte, sondern auch wegen dem absolut unnötigen Ende der Tour. Hätte ruhig anders ausgehen dürfen! 🙁

Philippinen – Highlights

Die Philippinen habe ich leider in der Regenzeit besucht. Es bestand also eine 50/50 Chance, dass ich tolle Tage oder absolut verregnete Tage erleben sollte.
Leider waren die meisten Tage dann doch eher verregnet und ich konnte einige Unternehmungen auf der Insel Palawan nicht wahrnehmen. Nichtsdestotrotz waren die Philippinen einen Besuch wert und ich werde definitiv wieder kommen. U.a. auch um endlich tolle Korallenriffe zu betauchen.

In Manila bewohnte ich dann noch für einige Tage ein Apartment in einem riesigen Betonklotz, welcher seinen ganz eigenen Charme hatte. Die Blockromantik hatte mich fasziniert und musste ich unbedingt mit einigen Fotos festhalten. Die Menschen dort waren unglaublich nett und hilfsbereit. Wie eine große Familie! Ich werde die Zeit in schöner Erinnerung halten, auch wenn ich einige Tage mit einem Kater verbrachte. Die Partys in den geilen Clubs der Stadt waren dann doch manchmal etwas ausgeartet. 😀

Vietnam – Highlights

Ein starker Kontrast sollte Vietnam sein. Angekommen in Hanoi, war es quasi „100% Asien“. Heißt: wenig westlicher Einfluss, viel Tradition und sehr viele Eigenheiten die man so als Westler gar nicht kennt und einem enorm fremd vorkommen können.

Die ersten Tage gingen bei mir ganz schön ins Geld. Meine Naivität und vor allem meine Unwissenheit nutzten Verkäufer und Motobiketaxi-Fahrer bei jeder Möglichkeit aus. Was mir so passiert ist liest du hier: Die kleinen Gaunereien in Vietnam

Nach einer Eingewöhnungszeit sollte Vietnam bzw. Hanoi aber einen großen Platz in meinem Herzen einnehmen.

Da mich Essen enorm fasziniert, teste ich mich hier auch durch allerlei Kuriositäten.
Das Essen von Hundefleisch sollte einer meiner kontroversesten Mahlzeiten sein. Sie sorgte nicht nur für die ein oder andere Hassmail, sondern auch für die Kündigung zweier Facebook Freundschaften. Wie es ist, Hund zu essen und was mir dabei durch den Kopf ging, kannst du hier nachlesen: Ich habe Hund gegessen!

Mein Leben als digitaler Nomade

Ich habe mich nun schon in unzählbar viele Wifis eingeloggt. Kenne die besten Lokalitäten zum arbeiten vor Ort und bin wohl mittlerweile ein Experte für guten Cafe.
Angefangen hat mein Leben als digitaler Nomade in Deutschland. Ich wollte minimalistischer Leben und begann Prioritäten zu setzen und meine Hab & Gut zu entrümpeln.

Auf der Suche nach einer besseren Work Life Balance bin ich also beim digitalen Nomaden gelandet. Ein optimaler Zustand um meine Reiseträume und die Arbeit zu vereinen.

Für die einen mag das wie eine Eierlegendewollmilchsau anhören. Ist es aber nicht. Wo man auf der einen Seite mit vielen Vorteilen beglückt wird, hat eben auch dieser Lifestyle seine Schattenseiten, an die viele gar nicht denken. Nach und nach haben sich immer mehr Dinge als Vorurteile über digitale Nomaden herausgestellt. In der Realität sieht es dann eben doch anders aus!

Fazit und aktuelle Lage

Anfängliche Schwierigkeiten und die Eingewöhnungszeit habe ich nun schon lange hinter mir. Das Reisen ist mittlerweile Routine. Egal ob Visa, Flugbuchung, Transport Organisation, Unterkunft finden …. alles ist so normal wie das morgendliche Zähneputzen.
Asien hat viel an mir verändert und ich möchte diese Erfahrungen nicht mehr missen. Ich würde diesen Schritt jederzeit wieder machen und empfehle jedem, ebenfalls alleine Aufzubrechen um aus der eigenen Komfortzone auszubrechen und zu wachsen.

Wenn du noch immer bedenken hast, eine Langzeitreise zu unternehmen, solltest du dir mal diesen Artikel genauer anschauen:
10 häufige Ausreden, warum man keine Langzeitreise machen kann

Doch wie sieht es mit meinen zukünftigen Reiseplänen aus? Ich muss zugeben, dass aktuell der Drang nach ständigem Ortswechsel nachgelassen hat. Mittlerweile bin ich sozusagen Reise-gesättigt und genieße die Konstante, an einem Ort bleiben zu können.
Bin ich dann noch „digitaler Nomade“? Ich würde das jederzeit bejahen. Immerhin bin ich nicht an einen Arbeitsplatz gebunden und kann diesen täglich neu wählen. Der Begriff „digitale Nomade“ ist ja nicht an eine Mindestentfernung gebunden, welche man pro Woche zurück legen muss. Und auch Nomaden schlagen mal für längere Zeit ihr Zelt auf einer Wiese auf.

Es bleibt spannend was die nächsten Monate passieren wird. 🙂

Pflichtlektüre

Zum Abschluss findest du hier noch die 5 beliebtesten Beiträge meines Blogs für das erste Jahr „Tripaholic“:

1. Der ultimative Tattoo Guide für Asien

2. 10 Dinge die man in Bangkok unbedingt machen muss

3. Warum du auf Reisen mit VPN surfen solltest

4. Orte die 44 Reiseblogger ein zweites mal sehen möchten

5. Thai Markt ohne Touristen oder, wenn der Tuk Tuk Fahrer nicht fahren will

SO – UND JETZT?

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Lies meine Reiseberichte und lass dich inspirieren!

Meine Reiseberichte sind eine wertvolle Sammlung von Erlebnissen und nützlichen Tipps für deine eigenen Reiseträume: Reiseberichte

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Über Simon

Hallo, ich bin Simon. Ich bin digitaler Nomade und reise um die Welt während ich meinen Lebensunterhalt verdiene und euch an meinen Erfahrungen teilhaben lasse.
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