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Macbook Pro 13″  im Backpacker Test
Macbook Pro Backpacker Test

Macbook Pro 13″  im Backpacker Test

Seit Anfang 2012 begleitet mich ein Macbook Pro. Einige Jahre die 15″ Variante und jetzt habe ich mir das kleinere Macbook Pro 13″ gekauft und schreibe in diesem Test, ob sich der Wechsel gelohnt hat und warum ich überhaupt mein Macbook Pro 15″ weggegeben musste.

Inhalt des Artikels:

13 Zoll Macbook statt 15 Zoll Macbook

Von groß auf klein

Ich nannte mehrere Jahre das Macbook Pro 15″ mein eigen und war sehr glücklich damit. Es hatte nie irgendwelche technischen Probleme und war perfekt auf meine Bedürfnisse angepasst. Nach einiger Zeit rüstete ich das Macbook sogar noch auf und packte 16GB Ram und etwas später eine 500GB SSD Festplatte in das Gehäuse.

Es war eine Powermaschine und zu allem geeignet, was mehr Rechenleistung benötigt. Ich konnte ohne weiteres Bilder bearbeiten und Videos schneiden oder mit Effekten versehen. Auch gleichzeitig geöffnete Fenster wie z.B. der Browser, Apple Mail etc. brachten das Gerät nicht in die Knie.

Also kein Grund zum Wechsel?

Doch.

Geplant war, dass mich das 15″ auch auf meinen Reisen begleiten sollte. Beim ersten Test-packen merkte ich aber schnell, wie viel Gewicht und Platz mir das große Macbook wegnimmt. Da das Macbook mein Arbeitsgerät ist und für mich eine hohe Priorität besitzt, überlegte ich mir eine Lösung. Es sollte ein kleineres Modell sein: Macbook Pro 13″.

Gesagt – getan.

Mein neues Macbook ist gewohnt hochwertig verarbeitet und das Retina Display gestochen scharf. Was mir jedoch schnell aufgefallen ist, sind die Performance Nachteile gegenüber meinem alten Macbook Pro 15″. Trotz fast identischer technischen Komponenten, macht sich die fehlende zweite Grafikkarte deutlich bemerkbar. Die zweite Grafikkarte gibt es nämlich nur in den 15″ Varianten des Macbooks.

Macbook oder Laptop mit Windows

Warum ein teures Macbook und kein Windows Laptop?

Mit Windows Rechner bin ich groß geworden. Hier und da bediente ich mal ein Macintosh, aber selbst meine Arbeitsgeräte in den Firmen waren Windows Rechner.
Dann hatte ich eine Anstellung, bei der ich mit einem Mac Pro arbeiten sollte. Gleichzeitig kaufte ich mir privat mein erstes Macbook. Ich gewöhnte mich recht schnell an die Oberfläche und möchte das Handling des Betriebsystems nicht mehr missen. Mein Workflow verbesserte sich und das Arbeiten an einem Mac geht deutlich flüssiger als auf der Windows Oberfläche.

Es ist aber auch nicht alles perfekt. Die Einschränkungen bei der Optimierung der Hardware finde ich wirklich bescheiden. Und auch beim Betriebssystem OS X lassen sich noch ein paar Punkte verbessern. U.a. finde ich das Dateimanagement im Explorer von Windows besser als das im Finder.

Letztendlich hat mich die gesteigerte Produktivität beim Macbook überzeugt. Ich muss zwar mehr Geld für das Gerät bezahlen, da es aber mein wichtigstes Tool für meine Arbeit und meine Projekte ist, rechtfertig das die erhöhten Anschaffungskosten.

Nutzung als Backpacker

Macbook Nutzung als Backpacker

Empfindlichkeit

Das Macbook ist natürlich ein empfindliches, technisches Gerät, welches nicht für Outdoor Aktivitäten geeignet ist. Daher passe ich besonders darauf auf. Ich habe mir extra eine wasserdichte Kunststoff Tasche gekauft in die das Macbook Pro 13″ genau hinein passt.

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Dadurch hat das Macbook schon einmal einen gewissen Schutz.

Bildschirm

Die aktuellen Retina Modelle besitzen einen glossy-Bildschirm. Dieser spiegelt etwas mehr als die anti-glare Variante meines alten Macbooks. Manchmal ist das störend. Ich muss an der freien Luft darauf achten, dass mir die Sonne nicht ungünstig auf den Bildschirm scheint, da man dann alles nur noch schwer erkennt.

Überhitzung

Das Macbook kann durch den Aluminium Body die Wärme gut ableiten. Dennoch sollte man aufpassen, wenn es außen sehr heiß ist. Da empfiehlt es sich, lieber im Zimmer zu arbeiten, da das Macbook bei hoher Außentemperatur schon mal an seine Grenzen gebracht wird. Direkt in der Sonne sollte man das Macbook nicht nutzen.

Fazit

Fazit

Als digitaler Nomade würde ich jederzeit wieder auf ein Apple Macbook zurück greifen. Bei Leuten die den Laptop nicht regelmäßig zum arbeiten verwenden, tut es wohl auch ein Windows Laptop. Hier bekommt man zu einem deutlich günstigeren Preis eine technisch stärkere Maschine.

Mein aktuelles Macbook Pro 13″ erfüllt aber meine Anforderungen, nicht zu 100%. Die schwächere Leistung im Grafik und Videobereich durch die fehlende zweite Grafikkarte und der trotz allem hohe Preis, trüben mein Fazit. Trotzdem gibt es für mich momentan keine Alternative.

Überzeugen kann das Macbook aber umso mehr in der Verarbeitung, dem Look&Feel und dem Betriebssystem.

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Seit Anfang 2012 begleitet mich ein Macbook Pro. Einige Jahre die 15″ Variante und jetzt habe ich mir das kleinere Macbook Pro 13″ gekauft und schreibe in diesem Test, ob sich der Wechsel gelohnt hat und warum ich überhaupt mein Macbook Pro 15″ weggegeben musste. Inhalt des Artikels: Von groß auf klein Warum ein teures Macbook und kein Windows Laptop? Macbook Nutzung als Backpacker Fazit Von groß auf klein Ich nannte mehrere Jahre das Macbook Pro 15″ mein eigen und war sehr glücklich damit. Es hatte nie irgendwelche technischen Probleme und war perfekt auf meine Bedürfnisse angepasst. Nach einiger…

Review Übersicht

Design
Betriebssystem
Verarbeitung
Technik
Backpacker-Tauglichkeit
Kosten
Akku-Laufzeit

für Backpacker: Kaufempfehlung

Zusammenfassung : Eine Kaufempfehlung für das Macbook Pro 13″ kann ich nur bedingt aussprechen. Jeder der viel mit Bild- und Videobearbeitung zu tun hat, sollte zum größeren 15″ greifen. Für Backpacker ist aber oft das Gewicht/Größe ein Entscheidungsmerkmal. Dann ist das Macbook Pro 13″ trotz allem eine gute Option. [Macbook Pro auf Amazon anschauen]

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Über Simon

Hallo, ich bin Simon. Ich bin digitaler Nomade und reise um die Welt während ich meinen Lebensunterhalt verdiene und euch an meinen Erfahrungen teilhaben lasse. Folge mir auf Facebook, Instagram, Google+ und Twitter. Mehr Informationen über mich findest du hier.

6 Kommentare

  1. Hallo Simon,
    dein Beitrag kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, da ich momentan von der Entscheidung stehe, von einem Windows-Rechner auf ein Macbook umzusteigen. Ich war zwar nie ein großer Apple-Fan, aber die Leistung des Rechners hat es mir schon angetan, weshalb ich gerade auch am Überlegen bin, ob es die 13“- oder 15“-Variante werden soll. Wahrscheinlich wird es wegen der Reisen die kleinere Version werden. Du hast im Blog bestätigt, dass du damit bestens zurecht kommst. Danke dafür.
    Viele Grüße, Daniel.

    • Hey Daniel,
      sobald du dich an das Macbook und dem Betriebssystem gewöhnt hast, wirst du gefallen daran finden. 🙂
      Die 15″ Version war bei mir noch lange im Rennen. Als es dann aber mal an das erste Testpacken ging, ist mir aufgefallen, wie unhandlich
      es eigentlich für meine Langzeitreise ist. Aber mittlerweile habe ich auch schon ein paar andere Backpacker/digitale Nomaden mit 15″ Laptop gesehen. Als es geht schon, aber ich bin soweit sehr zufrieden.

      Freut mich dir geholfen zu haben.
      Beste Grüße Simon

  2. Hey Simon,

    danke für Deinen Artikel. Ich stehe nun auch vor der Entscheidung, 4 Wochen vor der Abreise, ob ich mein 15″ Retina behalten soll oder es doch ein 13″ werden soll. Da ich viel Webdesign mache, Programmierung und auch mal Bildbearbeitung ist natürlich der 15″ als Arbeitsfläche perfekt und sauschnell (Mitte 2014). Es passt aber gerade so in den Ortlieb Seitentasche rein. Dann kommen dort noch ein paar Sachen dazu und schon ist die Tasche voll.
    Ich habe das mal mit ein 13″ verglichen: der 15″er ist gewichtstechnisch gleich mit dem 13″ ( evtl paar Gramm schwerer) und ist in der Länge und Breite „nur“ 4cm länger als der 13er.
    Naja gehen würde es schon, nur wie schaut es in ein paar Wochen unterwegs aus…keine Ahnung 🙂 ich werde sicher noch ein paar Nächte mich wälzen bevor ich mich entschieden habe 🙂

  3. Hallo Simon,

    danke für deinen authentischen Artikel.
    Ich bin von beginn an ein Windows Nutzer und habe vor einem Jahr für meine Freundin ein MacBook Pro 13″ ausgesucht, da die Daten und die Performance mehr überzeugten als alle Windows Plastik Laptop´s *überspitzt ;)*
    Dieses habe ich auch oft in Benutzung und bin extrem erfreut, wie Benutzerfreundlich es aufgebaut ist. Auch die sofortige Bereitschaft nach dem Öffnen haben ein WOW Effekt ausgelöst.

    Nun stehen wir vor unserer Langzeit Reise und ich habe mir ein MacBook Pro 15″ ausgesucht.
    Morgen werde ich es abholen 🙂 Jetzt kamen mir vor der „Hochzeit“ doch noch Bedenken wegen der Größe, aber dein Artikel konnte mich noch mal bestätigen, das mir die Performance wichtig ist und der 13″ seine Grenzen hat (Videobearbeitung). Der 15″ soll es werden.

    Danke für´s Rücken stärken.

    Alles Liebe
    Sebastian

    • Hey Sebastian,
      mit dem Macbook Pro 15″ wirst du auf jedenfall rocken! Ich bin mittlerweile auch wieder auf das 15er umgestiegen. 😉
      Ich nutze einfach zu viele Programme (dazu noch Performancefresser) gleichzeitig, als dass mich das 13er auf Dauer glücklich macht.
      Werde da auch nicht mehr umsteigen. Ich benötige einfach die Power um flüssig arbeiten zu können.

      Von daher – du hast alles richtig gemacht.
      Viel Spaß mit deinem neuen Macbook.

      Grüße Simon

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