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Mein rosa Zimmer in Ayutthaya
Ayutthaya - mein rosa Zimmer

Mein rosa Zimmer in Ayutthaya

Raus aus Bangkok und rein in mein rosa Zimmer, mitten in Ayutthaya.
Die geschichtsträchtige, entspannte Altstadt Ayutthayas liegt auf einer Insel in der gleichnamigen Provinz. Begleite mich in diesem Artikel zu verlassenen Ruinen und abgeschlagenen Buddhaköpfen.

Rosa

Nachdem ich recht flott mit dem Minibus vom Victory Monument in Bangkok nach Ayutthaya gefahren wurde, lies uns der Minivanfahrer an einer Hauptstraße raus. Auf uns lauerten auch schon ein paar Tuk Tuk Fahrer. Wie Hyänen musterten sie ihre ankommende Beute nach der schwächsten und erschöpftesten Gazelle, die mit ihrem Backpacker Rucksack aus dem Minivan stieg.
Mich schienen sie nicht zu beachten. Dabei war ich recht müde. Vielleicht sahen sie aber auch an meiner gebräunten Haut, dass ich nun schon etwas länger in Südostasien unterwegs bin. Wer weiß?!

Ich sprach also selbst einen etwas abseits stehenden Fahrer an.
Stolze 200 Baht sollte der Trip kosten. Dabei war mein Hostel nicht sehr weit entfernt. 😀 No way mein Lieber. Die anderen hatten leider die selben Wucherpreise. Also verabschiedete ich mich von den anderen Fahrgästen und überließ sie den überhöhten Preisen der Tuk Tuk Fahrer. Die wenigen Minuten werde ich auch zu Fuß überstehen!

Angekommen im Hostel, war meine Erwartungshaltung groß. Jedes mal bin ich gespannt, wie das Zimmer wohl sein wird. 🙂

Ich öffnete die Türe – rosa.
Pink, lila… was auch immer, je nach Lichteinfall. Es war ein rosa Zimmer.

Ok so weit so gut. Die Asiaten spielen ja gerne mal mit Farbe. Aber alle vier Wände in rosa zu streichen, da gehört Mut dazu.
Als hätte jemand Miss Piggy durch den Mixer zerkleinert und an die Wand geklatscht.

Dafür gab es in diesem Zimmer zum ersten mal einen Fernseher! 🙂
Ist nicht so, dass ich ihn genutzt hätte, aber der kleine alte Röhrenfernseher aus den neunziger passte sich stimmig an das kitschige Zimmer an. Ohne dem Fernseher hätte ich wahrscheinlich darauf bestanden mein Zimmer wechseln zu dürfen.

Luxusprobleme …..

Good old Ayutthaya

Ayutthaya ist eine Insel, soweit man vom alten Teil der Stadt spricht. Sie ist komplett vom Festland abgegrenzt und wird von 3 Flüssen umgeben: Maenam Chao Phraya, Pa Sak und Lop Buri.

Die Stadt ist nicht groß und man kann mit einem kleinen Spaziergang alles gut erreichen, was kulturell interessant ist.

Am späten Vormittag begann ich meine Sightseeing Tour. Gestärkt von einem Iced Coffee und
meiner ToDo Liste im Handgepäck, begab ich mich auf den Weg zum Wat Phra Mahthat.
Die Eintrittspreise waren überraschend günstig und ich fühlte mich nicht ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Leider nahm mir aber keiner ab, dass ich ein Thailänder bin. Dann wäre ich noch günstiger reingekommen – ein Versuch war es aber wert. 🙂

Also rein in die Überreste der Tempelanlagen, die ihre besten Zeiten schon hinter sich haben.
Am besten ich lasse ab hier die Bilder sprechen:

Der Buddhakopf im Baum dürfte einigen schon bekannt sein. Er ist ein beliebtes Fotomotiv für Werbeflyer der Stadt Ayutthaya.

Buddhakopf im Baum

Nächster Halt ……

Ayutthaya 1

Natürlich schade, wenn um solche Gebäude ein Gerüst gebaut wird. Aber Restauration muss wohl sein, ansonsten kann man bald nur noch einen Steinhaufen besuchen.

Weiter ging es in einen aktiven Tempel namens Phra Mongkhon Bophit.
Er war richtig gut besucht und das nicht nur von Touristen sondern auch von Gläubigen. Manche beteten und andere hielten mit einem Mönch eine Zeremonie ab.

Ich ließ mich auf einer Bank nieder um das treiben zu beobachten und zu sehen, wie das ganze so abläuft.

Gegen eine kleine Spende konnte man sich ein goldenes Kissen und einen goldenen „Krug“ nehmen. Der Zeremonienmeister ließ sich neben einem auf dem Boden nieder und predigte. Nach der Predigt legten die Buddhisten die goldenen Kissen auf einen Berg vor der großen Buddhastatue.

Eine andere Art und Weise Buddha zu ehren, war das bekleben von Statuen mit Blattgold oder das ausfüllen von Zetteln mit Wünschen, die an einen Baum geheftet wurden. Alles in allem ging es in dem Tempel recht hektisch zur Sache. Es kamen wirklich viele Besucher und so schnell wie sie gekommen sind, so schnell sind sie gegangen. 3 – 4 Bilder und der Tempel war für sie abgehakt. 🙂

Ayutthaya 2

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