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Moo Kata – das super leckere Thai Style BBQ
Moo Kata - Thai Style BBQ

Moo Kata – das super leckere Thai Style BBQ

Wenn du noch nie von Moo Kata gehört hast, dann wird sich genau jetzt dein Leben grundsätzlich ändern. Warum? Weil Moo Kata vielleicht eine der schönsten und abwechslungsreichsten Möglichkeiten ist, sein Essen zuzubereiten und zu genießen.

Warum das so ist erfährst du in meinem Artikel.

Inhalt des Artikels:

Was ist Moo Kata

Was ist Moo Kata Thai Style BBQ?

Moo Kata ist ein thailändisches Tisch BBQ. Es kombiniert quasi das beste aus zwei Welten:

1. Barbeque

Ein Grill und jede Menge Fleisch und andere Leckerein. Kennt wohl auch jeder aus Europa. 😉

2. Hot Pot

In Asien sehr beliebt. Das ist ein Gefäß auf dem Tisch, in dem eine klare Brühe kocht. Man schmeisst dort unterschiedliche Nahrungsmittel hinein und lässt sie garen.

Man hat also bei Moo Kata diese zwei Dinge, kombiniert in einem Gerät, auf dem Tisch stehen:

Moo Kata Vorbereitung

Fast alle Moo Kata Restaurants sind all-you-can-eat. Das bedeutet, für einen fixen Betrag kannst du dir so viel Essen wie du willst zubereiten. Meistens liegen die Preise für eine Person bei 150 – 180 Baht, was natürlich enorm günstig ist!

Man hat eine Buffet, an dem man sich auf kleine Teller verschiedene Lebensmittel legen kann um diese dann mit an den Platz zu nehmen.

Kleiner Einblick, welche Dinge ich schon alle bei einem Moo Kata Buffet entdeckt und probiert habe:

Fleisch:

  • Rindfleisch
  • Schweinefleisch
  • Schweinespeck
  • Hühnerherzen
  • Hühnerfleisch
  • Leber
  • Wurstaufschnitt
  • verschiedene Innereien

usw.

Seafood/Fisch:

  • Quallen
  • verschiedene Fischstücke
  • Shrimps
  • Tintenfisch
  • Surimi
  • Muscheln
  • Schnecken

usw.

Gemüse:

  • verschiedene Pilze
  • frischer Koriander
  • Bohnen
  • Maiskolben
  • Kraut

usw.

Sonstiges:

  • Tofu
  • Reisnudeln
  • Instant Nudeln
  • Glasnudeln
  • rohe Eier
  • verschiedene Dips

usw.

Moo Kata Buffet 2

Moo Kata Buffet 2

Moo Kata Buffet 3

Der Ablauf am Tisch

Als erstes wird eingeheizt. Ein Mitarbeiter vom Restaurant schaltet entweder den integrierten Gasbrenner an oder platziert in dem Tisch, der eine Öffnung hat, einen kleinen Tonkübel in dem Kohle glüht. Dadurch erhitzt sich das Moo Kata.
In den äußeren Rand wird eine klare (Gemüse?) Brühe gegossen. Diese fängt auch recht schnell mit kochen an.

Damit einem das Fleisch auf dem Grill nicht anklebt, sollte man sich unbedingt vom Buffet ein paar Stücke reines Schweinefett holen. Mit dem wird der Grill eingefettet und danach lässt man das Stück Fett einfach in der Mitte liegen.

Jetzt kann es logehen.

Das tolle ist, jeder kann selbst bestimmen wie er sein Moo Kata macht. Viele Sachen kann man sowohl grillen als auch in der Brühe garen.

Am besten du testes alles mal aus, um rauszubekommen was dir am besten schmeckt. 🙂

die Zubereitung 1

die Zubereitung 2

Anschließend kann Brühe samt dem Gemüse und dem gegrillten Fleisch in dem kleinen Behälter mit dem Löffel gegeben werden. Alternativ kann man natürlich auch direkt vom Grill essen.

Yummy!

Wenn du dann eigentlich schon viel zu satt von dem leckeren Essen bist, kannst du dir noch ein Dessert gönnen. Bei vielen Moo Kata Restaurants gibt es diverse Eissorten mit Toppings und gefüllte Dumplings.

Am schönsten ist es natürlich, das Moo Kata mit anderen zu genießen. Es ist ein sehr gesellschaftliches Essen und passt optimal in die Kategorie: Slow Food.
Man verbringt dort gut und gerne mehr als drei Stunden, weil es einfach super gemütlich ist zusammen an dem Grill zu sitzen um die kleinen Portionen zuzubereiten.

Wenn man es mit europäischen Gerichten vergleicht, ähnelt es am ehesten dem Raclette oder dem Fondue.

Restaurant finden

Wo finde ich Moo Kata Restaurants?

Viele Moo Kata Restaurant liegen etwas abseits, sind aber dennoch gut zu erreichen. Höre dich also einfach mal bei den Einheimischen um (z.B. im Hostel). Diese lieben nämlich Moo Kata und wissen ganz sicher wo das nächste zu finden ist. 😉

Es lohnt sich!

Mich persönlich hat der Einheimische-Guide meiner Eco Trekking Tour darauf gebracht.

Nach dem Trekking überlegte unsere Gruppe wo wir zusammen essen sollten, da schlug unser Guide ein Moo Kata Restaurant in Chiang Mai vor.

BONUS TIPP: Das Moo Kata Restaurant in Chiang Mai ist eigentlich nie von Touristen besucht, dabei liegt es keine 10 Minuten Fußweg von der beliebten Altstadt entfernt. In meinem letzten Newsletter habe ich den Ort an meine Abonennten veraten! 😉
Wenn du in Zukunft auch keine Hinweise meiner Rubrik „Reise Geheimnisse“ verpassen möchtest, solltest du dich jetzt in meinen Verteiler eintragen:

INFO: Florian vom flocblog hat eine offene Google Maps Karte für Moo Kata Restaurants angelegt: zur Moo Kata Map. Hier findest du vielleicht auf ein Restaurant in deiner Nähe. 😉
Moo Kata Esser-Typen

8 Moo Kata Esser-Typen vorgestellt

Moo Kata – Esser-Typ #1: „Das erste mal“

Der „Das erste mal“ Moo Kata Esser-Typ ist absolut unbeholfen. Der ganze Ablauf ist ihm noch zu komplex und das treibt ihm den Schweiß auf die Stirn.
Man erkennt ihn sehr schnell. Mit vorsichtigen Bewegungen tastetet er sich am Buffet entlang und hilfesuchend wandern seine Blicke zu den anderen Gästen die sich dort bedienen.
Vorsichtig legt er die ersten Stücke Fleisch auf seinen Teller und balanciert damit zwischen den Tischen zu seinem Platz.
Der nächste Anhaltspunkt auf einen „Das erste mal“ Essertyp ist der, dass er vergisst den Grill einzufetten. Das Fleisch brennt ihm an und er versucht verzweifelt mit einem Essstäbchen das Angebrannte vom Grill zu kratzen.
Etwas später wird auch er die Kanne mit der Brühe auf dem Tisch entdeckt haben. Diese wird er sich jedoch in ein Glas kippen, weil er vermutet, dass das Tee ist.

Moo Kata – Esser-Typ #2: Hipster

Der Hipster isst sein Moo Kata sehr vorsichtig. Er legt großen Wert darauf, dass sich alle Utensilien und Fleischstücke im rechten Winkel zueinander befinden. Dadurch kann er jederzeit eines der bekannt „von-oben“ Fotos schießen, die er direkt über Instagram mit einem Filter versieht und über seinen Account postet.
Ausserdem holt er sich immer möglichst wenige Teller mit Essen, da er noch genügend Platz auf dem Tisch benötigt für sein „mit Leder eingebundenem Notizbuch samt Füllfederhalter“ und der Vintage Kamera seines Opas.
Wenn er ein Moo Kata Restaurant betritt, welches er noch nicht kennt, informiert er sich immer über ein verfügbares Wifi und ob das Besteck bzw. die Essstäbchen aus Echtholz sind.

Moo Kata – Esser-Typ #3: „Was der Bauer nicht kennt“

Dieser Esser-Typ definiert sich dadurch, dass er sich die gleichen Sachen auf die Teller legt, die er auch von zu Hause kennt.
Du wirst bei ihm also meistens Rind- Schweine oder Hühnerfleisch finden. Vom Gemüsebuffet holt er sich etwas Kraut – das gibt es nämlich auch bei seinem Chinesen im Ort – und hin und wieder verirrt sich vielleicht auch ein rohes Ei auf den Teller.
Dieses holt er sich aber nur aus Affekt. Am Platz weiß er nichts mehr wirklich damit anzufangen und lässt es dann, mit einer Serviette überdeckt, auf dem Teller liegen.

Moo Kata – Esser-Typ #4: Facebook Poweruser

Der Facebook Poweruser gleicht bei seiner Restaurantauswahl dem Hipster. Er unterscheidet sich aber dadurch, dass ihm eigentlich ganz egal ist, was auf dem Tisch steht und ob die Stäbchen aus Holz oder Kunststoff sind.
Er schaut nämlich die ganze Zeit in sein Smartphone und soweit das Wifi stabil ist, bringt ihn so leicht nichts aus der Ruhe.
Diesem Esser-Typ kann es schnell passieren, dass das Fleisch anbrennt oder die Brühe verdampft.

Moo Kata – Esser-Typ #5: Veganer

Veganer werden meistens durch Freunde genötigt, einmal mit in das Moo Kata Restaurant zu gehen. Zwar gibt es viele Gemüsesorten, aber allein der Umstand, dass der Fleischsaft in die Brühe tropft und der Grill mit einem Stück Tierfett eingefettet wird, treibt dem Veganer den Frust ins Gesicht.
Daher bleibt er meistens bei trockenen Instant Nudeln, an denen er hier und da etwas knabbert (soweit sie vegan sind).
Zu Hause erzählt er seinen Veganer Freunden, dass diese Form des BBQs besonders zu verachten ist, da durch die all-you-can-eat Komponente dem Fleischkonsum kein Halt geboten wird.

Moo Kata – Esser-Typ #6: Männerabend

Eine Gruppe Männer, rund um den Moo Kata Grill: Männerabend.
Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie enorme Berge Fleisch vor sich türmen. Am Anfang wird jeder beauftragt, sich auf ein Tier zu spezialisieren, damit nichts vergessen wird.
Zurück am Tisch wird sofort der Grill eingefettet und mit Fleisch belegt.
Es kann vorkommen, dass sich bei diesem Esser-Typ auch mal etwas Grünzeug zwischen den Fleischmassen versteckt. Das aber nur, weil er dem Essertyp: Veganer am Nachbartisch gefallen möchte, der Veganer ist dann meistens auch weiblich.

Moo Kata – Esser-Typ #7: Paleo

Der Esser-Typ „Paleo“ fokussiert sich auf seine Steinzeiternährung. Dafür ist natürlich das Moo Kata Thai BBQ ideal geeignet! Fast alles entspricht hier der Ernährungslehre Paleo und bietet eine gesunde und abwechslungsreiche Mahlzeit.
Dieser Typ ist nicht leicht zu erkennen, da sehr viele sich beim Moo Kata rein durch Gemüse oder Fleisch ernähren.
Wenn man aber genau hinschaut, dann wirst du ihn daran erkennen, dass er am Buffet immer mal wieder auf seinem Handy nachschaut, was er denn nun alles essen darf und was nicht. Fällt z.B. Surimi unter Paleo oder nicht? Die Antwort findet er auf dem Display seines Smartphones.

Moo Kata – Esser-Typ #8: auf Diät

Wenn jemand auf Diät ist, so kann er ohne bedenken Moo Kata genießen. Die riesen Gemüseauswahl und das magere Fleisch machen es diesem Esser-Typ leicht, eine abwechslungsreiche Nahrung zu sich zu nehmen ohne das Gefühl zu haben, auf etwas verzichten zu müssen.
Du wirst diesen Typ aber nie bei dem Dessert Buffet finden. Um der Versuchung zu wiederstehen, wird er deshalb einen Sitzplatz wählen bei dem er nicht die süßen Verlockungen vor Augen hat.

SO – UND JETZT?

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Ich habe eine Kochschule in Chiang Mai besucht und viel dabei gelernt. Hier findest du u.a. ein Rezept zu Green Curry: Kochschule in Thailand

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Über Simon

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2 Kommentare

  1. Herrlich, die verschiedenen Esser-Typen! 😀 Die gibt es so oder so ähnlich bei fast allen „besonderen“ oder „ausgefallenen“ Essen. Allerdings vermisse ich den Typ „Food Blogger“, eine Mischung aus Hipster und Facebook-Poweruser.

  2. Ja ich glaube jeder, der schon mal Mookata in Thailand oder zu Hause gegessen hat, kennt diese Essertypen :-))

    Auch für Veganer ist das was tolles! Aber natürlich nur wenn man einen eigenen Tischgrill bekommt!!

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