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Schwarz / Weiss in Chiang Rai

Schwarz / Weiss in Chiang Rai

Ich habe in Chiang Rai zwei Orte besucht, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Den „White Tempel“ und das Black House.
Mit einem Tuk Tuk machte ich mich auf, diese zwei faszinierenden Gebäude zu entdecken. Was ich dort erlebt habe, erfährst du in diesem Artikel.

The Black House – auch als „Baan Dam“ bekannt

Bei meiner ersten Recherche nach Sehenswürdigkeiten in und um Chiang Rai, war der White Temple überall präsent. Auch die Tipps von Reisebekanntschaften machten mir Lust auf mehr…. aber vom Black House hatte ich noch nie gehört.
Ich bin auf einer Webseite über diesen „Geheimtipp“ gestoßen. Mittlerweile sind wohl noch mehr über den Hinweis gestolpert und das Black House war entsprechend gut besucht und alles andere als ein Geheimtipp.

In meinem Newsletter hätte es so schon keinen Platz mehr bekommen… jedenfalls nicht in der Rubrik „Reise Geheimnisse“. 😉

Das Black House, oder auch Baan Dam ist aber nach wie vor eine Besichtigung wert!

Black House

Die Rede ist immer von einem Haus. Richtig wäre aber: Anlage.
Es gibt hier ganz viele architektonisch hervorstechende Häuser, Skulpturen, Schnitzereien und Bauten, eines interessanter als das andere!

Die ganze Anlage samt der Inneneinrichtung der Gebäude ist von einem Künstler aus Chiang Rai entworfen worden: Thawan Duchanee.
Das künstlerische Ziel von „Baan Dam“, ist die Darstellung der dunklen Seite des Mensch-Sein.

Im Haupthaus warten gehäutete Tiere, Schädelknochen und andere Körperteile auf den Besucher:

Black House Innenraum.

Und hier noch weitere Häuser und Skulpturen:

Anders als der White Temple ist das Baan Dam übrigens nicht religiös behaftet. Es dient rein als Museum für die Werke des Künstlers.

Hier findest du das Black House aka Baand Dam:

White Temple – auch als „Wat Rong Khun“ bekannt

Was das Black House und der White Temple gemeinsam haben, ist die kunstvolle, konzeptionelle Herangehensweise. Für den White Tempel, oder War Rong Khun, war der thailändische Architekt Chalermchai Kositpipat zuständig, der einen Tempel kreierte, den es so wohl kein zweites mal auf der Welt zu sehen gibt.

Auffallend natürlich, die weiße Farbe, die normalerweise in Thailand „Trauer“ symbolisiert.
Bei diesem Tempel wird sie aber als Buddhas Reinheit gedeutet.
Auf Wikipedia Wikipedia findet man noch mehr geschichtliche Hintergründe. So u.a. auch, dass der Architekt zuerst kostenlos
den Tempel kreierte, später dann aber davon abstand nahm, weil er merkte, was für einen Touristenmagnet er da gerade erschuf.
Es sei ihm verziehen. 😉

Das erste Gefühl das ich hatte war einfach nur – Wow.
Absolut surreal erstrahlte der weisse Tempel in der Mittagssonne und es fiel mir verdammt schwer meinen Blick davon abzuwenden.

White Temple

Die wahre Pracht erschließt sich einem aber erst, wenn man näher kommt. Detailreich erzählen Figuren und Ornamente eine Geschichte und ziehen einen noch tiefer in den Bann des Tempels.

Wenn man die Brücke überquert, findet man die Möglichkeit, seine Schuhe auszuziehen um auch das innere des Tempels betreten zu können. Dort ist aber das fotografieren verboten.

Und hier findest du den White Temple:

Mein Fazit

Absolut sehenswert und ein must-have, wenn man in der Ecke ist. Sowohl das Black House als auch der White Temple gehören auf jede Reise-Bucketlist, sobald man auch im Norden von Thailand unterwegs ist.

Mittlerweile bin ich schon etwas „Tempelmüde“. Daher muss schon etwas ganz besonderes kommen, um mich noch vor dem Ofen hervor zu locken. Nach dem White Temple werden es die anderen Tempel auf meiner Reise umso schwerer haben. Zum Glück hab ich nicht als erstes mit diesem angefangen! 😉

SO – UND JETZT?

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Der Wat Tham Sua bei Kanchanaburi ist ebenfalls eine Reise wert: Wat Tham Sua

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3 Kommentare

  1. heyhey…danke für die tollen Berichte….!!
    ich kann es kaum abwarten bis meine Reise losgeht….so lang sauge ich jede Info auf, die ich kriegen kann.
    Ich habe gelesen, dass um diese Jahreszeit (März), dass Abbrennen von Feldern einen richtig heftigen Smog in der Region verursachen. Auf deinen Bildern ist davon aber so rein gar nichts zu sehen. Weißt du da vielleicht ein bisserl was genauer zu?
    Thänks und noch eine gute Reise 🙂

    • Hey Salwa, freut mich, dass dir meine Berichte gefallen! 🙂
      Ja es gibt tatsächlich eine Zeit im Jahr bei der im Norden Thailands massiver Smog vorhanden ist. Ich war bis Ende Februar in Thailand und hatte Glück,
      dass in dieser Zeit alles schön war. Im März war jedoch, vor allem in der Stadt Chiang Mai, der ganze Himmel voller Rauch. Wirklich nicht angenehm.
      Wünsche dir eine schöne Reise.

      Beste Grüße Simon

    • Danke für die Rückmeldung Simon.
      Dir auch noch eine tolle Zeit….:)

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