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Thailändische Kochschule – Magen voll und viel gelernt
Thailändische Kochschule

Thailändische Kochschule – Magen voll und viel gelernt

Thailändische Küche – absolute Weltklasse. Sie gehört mit zu den besten Küchen der Welt und die Thailänder sind nicht umsonst so stolz auf ihre Speisen!
Da ich schon in Deutschland gerne gekocht habe und mich für leckeres Essen faszinieren kann, lag es nahe einen Kochkurs in Thailand zu besuchen.

Markttreiben am frühen Morgen

Gesagt – getan! Ich buchte mir in Chiang Mai einen Kochkurs und freute mich wie ein Kind an Weihnachten auf den nächsten Tag. Es sollte ein Tag werden voller Schlemmereien und wissenswerten Tipps zur Thaiküche.

INFO: Ich entschied mich für die „Thai Farm Cooking“ School, die ihr Office im Norden der Altstadt hat. Man kann vor Ort buchen oder auch online: http://www.thaifarmcooking.net
Das tolle dieser etablierten Kochschule ist, dass der eigentliche Kurs auf einer kleinen Farm ausserhalb stattfindet. Dort werden verschiedene Sorten Gemüse, Früchte und Gewürze angebaut. Diese werde dann auch direkt zum kochen verwendet.

Früh morgens machten wir uns auf, in einem Minibus zu einem Thaimarkt zu fahren.
Hier begann auch schon der Unterricht! Unser Coach erklärte uns an den Ständen diverse Zutaten, welche die Basis der Thai Küche ausmachen. Darunter u.a. auch fertige Currys und Gewürze. Auch verschiedene Reissorten gab es zu kaufen. Jede mit einer anderen Eigenschaft und Nutzungsart.

Mit voll bepacktem Kofferraum ging es raus aus der Stadt. In ländlichem Gebiet lag die Farm, in der die Kochschule untergebracht war.
Bevor es aber los ging, mussten wir noch einige frischen Zutaten in der Farm der Kochschule ernten.

Unser Coach zeigte uns einige Früchte, Gewürze und Gemüsesorten, die dort angebaut wurden und klärte uns über deren Verwendungszweck in der Thaiküche auf. Einige davon probierten wir vor Ort, um einen Eindruck über deren Intensität zu erhalten. Dadurch konnten wir besser Einschätzen, wie viel davon in ein Gericht gehört, ohne dass es geschmacklich zu dominant wird. Spannende und lehrreiche Tour durch den Garten.

Und so manche angebauten Pflanzen hatten es in sich!
Da war z.B. eine Fruchte die absolut widerlich gestunken hat. Anscheinend isst man sie mit einer Brise Salz darauf.
Die Hoffnung, dass die Frucht besser schmeckt als sie riecht, löste sich schnell in Luft auf.
Ich spülte gleich mit Tee nach und ärgerte mich für eine Sekunde über meine Neugierde. 🙂

Green Curry

Jetzt ging es los. Wir machten unser eigenes Curry. Wählen konnten wir zwischen: Green Curry, Red Curry und Yellow Curry. Jeweils mit oder ohne Hühnchen.

Wir fingen also bei der Basis an und mussten erst einmal alle frischen Zutaten zu einer homogenen Masse mörsern:

Mörser

Und so sieht mein fertiges Green Curry mit Hühnchen aus:

Green Curry

Es hat übrigens überragend geschmeckt und muss sich nicht vor den Currys in den Restaurants verstecken.

Hier das super leckere Rezept für Green Curry aus Thailand:

Social Button anklicken und als Dankeschön gibt es das Original Rezept von meinem Green Curry.

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GREEN CURRY WITH CHICKEN

INGREDIENTS: GREEN CURRY PASTE
2-3 green long chili peppers
2 bird eye’s chili peppers
1 tablespoon of chopped shallots
1 teaspoon of chopped galangal
1/2 teaspoon of chopped kaffir lime rind
1 teaspoon of chopped garlic
1 tablespoon of chopped lemongrass
1 tablespoon of chopped krachai (or „Thai ginseng„)
1/4 teaspoon of roasted cumin seeds
1/4 teaspoon of roasted coriander seeds
1/4 teaspoon of salt

OTHER INGREDIENTS
1 cup of sliced eggplants (or other vegetables like cauliflower, broccoli or potato)
70 grams of sliced chicken (can be replaced by beef, pork or tofu)
1 teaspoon of sugar
1 tablespoon of fish sauce or soya sauce
2 kaffir lime leaves
2 stems of sweet basil
1 cup of coconut milk
1 cup of water
1 tablespoon of oil
1 red chili pepper (for garnish)

PREPARATION OF GREEN CURRY PASTE
Put the ingredients for the curry paste in the mortar. Pound with the pestle until everything is mixed and ground thoroughly. If you have no mortar use a blender.

PREPARATION OF GREEN CURRY
Pour 5 tablespoon of coconut milk in a saucepan. Add 1 tablespoon of oil. Add curry paste and turn on medium heat. Stir and fry until fragrant. Add chicken and eggplants. Add the rest of the coconut milk and water. Turn the heat up. Add sugar, fish sauce and salt. Stir a little. When everything is done, add sweet basil and kaffir lime leaves. Season to your own taste. Put sliced red fresh chili pepper on top as a garnish.
The taste should be a little bit salty, creamy and spicy. Enjoy!

Wenn du in Deutschland wohnst und dir die Zutaten holst, schreib doch bitte in die Kommentare, ob es schwierig war und ob du alles bekommen hast![/l2g]

Weiter geht es mit Tom Yam

Mein nächstes Gericht, welches ich lernen sollte, war also die Tom Yam Suppe. Kombiniert mit frischen Shrimps vom Markt war auch die Suppe ein absoluter Gaumenschmaus! Ganz genau machte ich eine Suppe namens „Tom Yam Gung“. So heißt diese Tom Yam Variante sobald Pilze und Shrimps darin enthalten sind.

Die populäre Tom Yam Suppe ist eine sauer-scharfe Thailändische Suppe, die recht aktivierend wirkt und nicht schwer im Magen liegt.

Hier siehst du übrigens einige der Zutaten:

Tom Yum

Voll – bis zum Anschlag

Unser Coach ließ nicht locker und so mussten wir auch schon wieder an den Herd. Ich entschied mich als weiteres Hauptgericht „Chicken with Basil Leaves“ zu erlernen. Das Gericht kaufe ich auch super gerne an den Straßenküchen in Thailand und es ist nicht besonders schwer zu meistern. Dafür aber super lecker! 🙂

Es handelt sich übrigens nicht um herkömmliches Basilikum sondern um spezielles Thai Basilikum, welches man nicht so leicht in Deutschland bekommen wird. Eventuell hat man aber Glück in einem Asia Markt.

Chicken Basil Leave

Der Nachtisch darf natürlich auch nicht fehlen!

Da ich in dem Gericht „Mango mit Sticky Rice“ baden könnte, wollte ich unbedingt lernen was es mit dem Reis auf sich hat. Die Mango ist ja schnell geschnippelt, aber der Clou liegt ja in dem Sticky Rice. Er erinnert etwas an Milchreis, wie er auch in Deutschland gegessen wird. Ist aber deutlich körniger. Es wird aber dafür ebenso eine spezielle Reissorte genommen.

Das Rezept für Mango mit Sticky rice:

INGREDIENTS
1 cup of steamed sticky rice
1/2 cup of coconut milk
1 ripe mango (slice into pieces)
1-2 tablespoon of palm sugar or brown sugar
1/4 teaspoon of salt
1 tablespoon of roasted mung beans
1 pandan leaf – chopped 1 inch long

PREPARATION
Put coconut milk and pandan leaf in a pot. Heat until boiling. Turn the heat off. Take the pandan leaf out and add the palm sugar and little bit of salt. Mix it well. Add the steamed sticky rice. Mix well. Put on a plate, top with mung beans and serve with ripe mango.

Und so sah mein Mango mit Sticky Rice aus:

Mango mit Sticky Rice

Mittlerweile war ich schon bis zum Rand vollgestopft und bei den ganzen Gerichten und dem zusätzlichen Papaya Salat den man in unbegrenzter Menge essen konnte, ist das sicherlich auch kein Wunder.

Noch einmal mussten wir aber zum Wok greifen.

Pad Thai stand auf dem Speiseplan und somit eines der populärsten Gerichte Thailands.
Das Gericht ist innerhalb von 1-2 Minuten fertig. Man muss nur die ganzen Zutaten vorher schneiden und portionieren. Anschließend wird alles nacheinander in den heißen Wok gegeben und fertig ist das leckere Nudelgericht. Als finale Note presst man noch eine halbe Limette darüber aus und gibt etwas „spicy“ hinzu. Voila!

Das Pad Thai konnte ich nicht mehr vor Ort essen. Also gab es für mich „Pad Thai – Take Away“:

Pad Thai

SO – UND JETZT?

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Was du unbedingt in Chiang Mai erleben solltest:

Einen richtigen Eco-Trek. Meinen Bericht von drei Tage Trekking findest du hier: Eco Trek Tag 1

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