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Vom Abheben und Ankommen
Abflug Frankfurt - Bangkok

Vom Abheben und Ankommen

Wenn die Piloten streiken bedeutet das meist, dass auch ihre Flugzeuge auf dem Boden bleiben.
Mein Abflugtag war also optimal gewählt, denn meine Fluggesellschaft wurde nicht bestreikt.
Ich zog erhobenen Hauptes an der Schlange der Lufthansa Passagiere vorbei. Vorbei an diversen Fernsehreportern mit ihren Kamerateams. Vorbei an den schlecht gelaunten Menschen, denen man ihre Laune schon von weitem ansehen konnte.

Auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, wo eigentlich mein Gate ist, geschweige denn die Gepäckaufgabe meiner Fluggesellschaft, so wusste ich doch, dass diese Schlange nicht für mich gedacht ist.

In Gedanken war ich schon abgehoben.

Rückblickend ist der Prozess am Flughafen immer nur eine Aneinanderreihung von Pflichtprogrammen, die man durchstehen muss, um seinem Ziel näher zu kommen. Hier und da dringt die Vorfreude durch, aber letztendlich siegt die Ungeduld endlich ins Flugzeug steigen zu dürfen.

Sobald ich das kalte Deutschland verlassen hatte und ich hoch über den Wolken dem Sonnenuntergang entgegen blickte, erstreckte sich vor mir eine durchgehende Wolkenschicht bis hin zum Horizont.

Der Anblick war gigantisch. Auch wenn mich ähnliche Schauspiele am Himmel schon bei anderen Flügen begeisterten, ist es doch immer wieder erstaunlich wie einem die Natur mit einfachen Mitteln beeindrucken kann.

Wolkendecke

Erholsamer Schlaf…

ist etwas anderes. Im Flugzeug schlafen ist einfach nicht mein Ding. Da fehlt mir wohl der Aufenthalt bei der Bundeswehr, der mich lehrt, in allen möglichen Situationen schlafen zu können. Zusammengefasst waren es ca. 2-3 Stunden Schlaf am Stück. Dennoch ging der Flug recht schnell vorbei.

Die Landung in Bangkok war sanft wie eine Feder. Dann ging alles ganz schnell. Visa wurde gecheckt, die ersten Banknoten in der Thailändischen Währung *Baht* wurden am ATM gezogen und es stellte sich die Frage des Weges zu meinem Hostel.

Ich war nicht alleine. Meine Schweizer Sitznachbarin stellte sich die selbe Frage. Kurze Zeit später gesellten sich noch zwei Niederländer zu uns. So fragten sich nun drei Nationalitäten, für welches Fortbewegungsmittel wir uns entscheiden sollten um möglichst schnell unser gemeinsames Ziel, die Khao San Road in Bangkok zu erreichen.

Die Khao San Road ist die vielleicht beliebteste Backpacker Destination in Bangkok. Hier treffen alle aufeinander und der Tourismus boomt. Wenn man noch keinen Reisepartner gefunden hat, so findet man spätestens hier jemanden! Da diese Ecke so beliebt ist, ist sie auch entsprechend touristisch erschlossen und bis tief in die Nacht wird gefeiert, getrunken und gegessen. Mein Ding ist sie nicht, die bekannte Backpackerstraße, aber man sollte sich zumindest mal ein eigenes Bild davon machen.

Wir entschieden uns mit dem Zug nach Bangkok zu fahren um von dort dann umzusteigen. Vorbei an Industrieanlagen, kleinen Brachen und bewohnten Verschlägen, waren wir recht zügig in Bangkok angekommen. Dem Ziel also vermeintlich näher – doch weit gefehlt. 😉

10 Fragen und 10 Antworten

Den ersten richtigen Kontakt mit der Thailändischen Mentalität machten wir vier gemeinsam. Etwas orientierungslos bewegten wir uns fort und hofften auf die Hilfe der Einheimischen Bevölkerung.

Wir bekamen Antworten auf unsere Fragen!

Das Problem war aber, dass sich diese als grundverschieden herausstellten. Voll bepackt und mittlerweile schweißüberströmt, durchquerte ich mit den anderen das urbane Bangkok.
Auf diese Sightseeing Tour hätte ich zu diesem Zeitpunkt gerne verzichten können. Zum Glück hörten wir nicht auf die letzte Dame, die kurz davor war uns in eine komplett andere Richtung zu schicken. Irgendwann erreichten wir einen herkömmlichen Linienbus, der uns unserem Ziel ein ganzes Stückchen näher bringen sollte.

Bangkok pulsiert

Dein Herzschlag wird durch den unregelmäßigen Puls Bangkoks komplett aus dem Ruder gebracht. Die Intensität, mit der die Stadt auf einen einwirkt sorgt für Ehrfurcht. Gerüche von Abgasen vermischen sich mit dem Geruch von gebratenem Hühnchen der Garküchen. Kombiniert mit der Schwüle, der Hektik und Lärm des Verkehrs prasseln zig Eindrücke auf einen nieder, die es schwer machen einen klaren Kopf zu bewahren. Es wird wohl seine Zeit brauchen, bis ich in der Millionenmetropole Bangkok richtig angekommen bin. Bangkok hat über 6 Millionen Einwohner und ich irrte zwischen ihnen herum. Hilflos wie ein Küken, dessen Federn noch zu verklebt zum fliegen sind um sich tatsächlich frei zu fühlen!

Jetzt heisst es erst einmal: Ankommen.
Und zwar im Hostel!

SO – UND JETZT?

Weiterlesen

Bangkok ist eine großartige Stadt mit enorm vielen Möglichkeiten!

Welche Dinge du dort unbedingt mal machen musst kannst du hier lesen: 10 Dinge die man in Bangkok unbedingt machen muss

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