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Wat Tham Sua und ein schmerzender Hintern
Wat Tham Sua in Kanchanaburi

Wat Tham Sua und ein schmerzender Hintern

Hoch hinaus auf den Wat Tham Sua – dem Tiger Cave Tempel in der Nähe von Kanchanaburi.
Die meisten die von dem Tempel im Lonely Planet lesen, werden ihn nicht besuchen. Warum?
Weil er nicht großartig beschrieben wird und der Text liest sich eher wie „noch ein weiterer Tempel?!“. Aber weit gefehlt!
Erfahre warum der Tempel so einzigartig ist und sich der Abstecher lohnt.

Der Wat Tham Sua befindet sich circa 20 Kilometer ausserhalb der Stadt Kanchanaburi.
Da ich selbst kein Fortbewegungsmittel hatte und mir nicht ganz klar war, wie ich dort hätte hinkommen sollen, fragte ich einen Fahrer eines Motobiketaxis, ob ich ihn für einen persönlichen Ausflug anheuern könne.
Von ursprünglich 500 Baht haben wir uns auf 300 Baht geeinigt, was ich als fair empfand für die Strecke und den Umstand, dass er auf mich wartet während ich den Tempel besichtige. Wahrscheinlich wäre er auch noch für weniger gefahren… aber hey…

Schnell das nötigste Equipment zusammengepackt und rauf auf den Roller.
Die Motobikes sind manchmal wirklich in einem grenzwertigen Zustand. Nicht unbedingt, was die Geschwindigkeit angeht, sondern was den Sitzkomfort angeht.
Die Federung ist oft bescheiden, oder liegt es an dem geringen Reifendruck? Jedenfalls zog sich die Strecke dadurch ein ganzes Stück. Aber gut, wer etwas tolles sehen will muss manchmal leiden. 🙂

Mit diesem Gedankengang im Kopf genoss ich dennoch die Fahrt. Die frische Luft, die ländliche Idylle und das Flussufer lenkten ebenfalls gut von der harten Massage meines Hinterns ab. 😀

Hier ist der Wat Tham Sua (Tiger Cave Temple):

BONUS TIPP: Wenn man bei Google Maps nach „Wat Tham Sua“ sucht, wird einem ein anderer Tempel mit selbem Namen angezeigt. Dieser liegt aber im Süden Thailands. Du musst nach „Wat Tham Khao Noi“ suchen um den richtigen zu finden! Dieser ist gleich in der Nähe und ist ein Tempel in einer Höhle.

Wow

Von weitem sah man schon die Türme des Tempels auf dem Berg thronen.
Etwas unerwartet ist der Anblick schon! Ausser der Natur und dem Tempel selbst ist nämlich nur ein kleines Dorf vor den Füßen des Berges und dieses besteht aus Bretterverschlägen und verrosteten Blechkonstruktionen.

Angekommen an einem großen Vorplatz, war ich froh, dass dieser nicht mit Autos und vielen Bussen vollstand. Das deutete auf wenig Besucher hin. Der Fahrer gesellte sich auf einen Klappstuhl und genoss seine bezahlte Pause, während er auf mich wartete.

riesiger, goldener Buddha

riesiger, goldener Buddha

Jetzt musste ich nur raufkommen. Per Lift oder Treppe kommt man auf den Berg. Man wird direkt von dem riesigen goldenen Buddha empfangen. Wie man auf dem Bild sieht, ist ein Mensch daneben geradezu kümmerlich dagegen.

Bevor ich einen der Türme bestieg, lies ich mich erst einmal im Innenhof treiben und bewunderte die schöne, detailreiche Architektur der Türme. Zwar muss ich mittlerweile eingestehen, dass die Tempelbesichtigungen etwas an Reiz verloren haben, da sie sich ja doch sehr gleichen. Die Verzierungen und Bauweisen der Gebäude faszinieren mich dennoch immer wieder.
Vor allem, wenn ich dann ein Highlight wie den Tempel Wat Tham Sua besichtige.

Endlich ging es rauf auf den Turm. Zuerst dachte ich, dass der Turm gesperrt ist, da kein einziger in den Räumen davor war und auch im Turm selbst war kein anderer Tourist der Bilder aus dem Fenster heraus machte. Das soll mir doch gerade recht sein… weiter gehts. 🙂
Ich stieg die Treppen bis zum obersten Stock hinauf und genoss die gigantische Aussicht. Jetzt war auch der Buddha wieder klein und ich wusste zudem, warum ich diesen ganzen Trip unbedingt machen wollte:

Nach dem tollen Ausblick ging es mit dem Motobike zurück nach Kanchanaburi. Mit schmerzendem Hintern und tollen Eindrücken und Bildern in der Tasche kam ich im Hostel an.

SO – UND JETZT?

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Wundervolle Wasserfälle und geschichtsträchtige Augenblicke.

Ich habe eine Tagestour unternommen. Wie das war und wo es hinging, erfährst du hier: Meine erste organisierte Tour – Kanchanaburi

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