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Mein Workflow mit Scrivener – das beste Werkzeug für Blogger
Scrivener Workflow für Blogger

Mein Workflow mit Scrivener – das beste Werkzeug für Blogger

Wenn du einen Blog betreibst, kannst du schnell die Orientierung über deine Artikel verlieren. Ich habe mich nach einer längeren Zeit mit ätzenden Word Dateien und kuriosen Ordnerstrukturen entschieden, einen neuen Workflow für meine Texte zu nutzen.


Mit Erfolg! Mittlerweile liebe ich die Arbeit mit dem Programm Scrivener und möchte es nicht mehr missen. In diesem Artikel erzähle ich dir warum und wie mein Workflow funktioniert.

Inhalt des Artikels:

Was ist Scrivener?

Was ist Scrivener?

Scrivener ist ein sehr mächtiges Tool für Autoren und kreative Schreiber. Es ermöglicht dir auch bei sehr komplexen Texten nicht den Überblick zu verlieren. Es hat alles was das Autorenherz begehrt, verpackt in einer übersichtlichen Oberfläche.

Gesamtansicht von Scrivener

Gesamtansicht von Scrivener

Du kannst damit auch ganze Buch-Konzepte entwickeln, Informationen sammeln, Gliederungen erstellen, Roman-Charaktere hinterlegen oder dein Projekt managen.

Du kannst dir Scrivener genauer auf der Webseite anschauen:
https://www.literatureandlatte.com/scrivener.php Es gibt eine Testversion zum Download oder die Vollversion im App Store für momentan 45$.

Workflow für Blogger

Der Workflow für Blogger

In diesem Abschnitt erkläre ich dir Schritt für Schritt meine Art und Weise, wie ich Scrivener für meine Artikel nutze.

Das Projekt ist ein Jahr

Projektname = Jahr

Projektname = Jahr

Für unseren Workflow legen wir zuerst ein neues Projekt an. Gehe auf „Datei/Neues Projekt“ in der Menüleiste von Scrivener. In der folgenden Ansicht suchst du dir ein Template aus, wobei ich immer ein leeres Template nehme. Der Titel wird nun in das jeweilige Jahr umbenannt, in denen deine Artikel veröffentlicht werden.

Am Ende haben wir dann immer eine Scrivener Datei, die alle Artikel eines Jahres umfasst.

Zwölf Ordner sind die Monate

Ordner = Monate

Ordner = Monate

Als nächstes legen wir 12 Ordner an. Diese werden in die Monate eines Jahres umbenannt.

Dadurch lassen sich später schnell wieder die Artikel finden, wenn du weißt in welchem Monat du diese veröffentlicht hast.
Für die weitere Organisation kannst du auch auf der Pinnwand Ansicht den einzelnen Monaten deine Notizen hinzufügen.
Wenn du z.B. zusammenhängende Aktionen planst, kannst du diese in der Monatsübersicht vermerken.

Unterordner sind Kategorien

Ordner = Kategorien

Ordner = Kategorien

Fast jeder Blog besteht aus unterschiedlichen Kategorien. Damit du den Überblick nicht verlierst, kannst du jetzt Unterordner anlegen, die den einzelnen Kategorien entsprechen. Du kannst natürlich auch eine andere Einteilung nutzen oder diese Unterordner komplett weglassen, wenn diese Art der Verwaltung bei dir nicht passend ist.

Falls doch, erstelle die Unterordner, benenne sie und dupliziere diese Ordnerstruktur in jeden einzelnen Monat.

Das war es auch schon. Wir haben unsere Basis-Struktur für ein Jahr erschaffen und können diese Datei jetzt z.B. als „Blogname-Basis“ abspeichern. Diese Datei können wir dann jedes Jahr duplizieren und mit der jeweiligen Jahreszahl versehen.

Ein Text ist ein Artikel

Text = Artikel

Text = Artikel

Wir können jetzt auch schon mit unserem ersten Artikel anfangen.
Dazu machst du einfach einen Rechtsklick auf den Unterordner bzw. Kategorie, in welcher der Artikel erscheinen soll. Jetzt wählst du „Hinzufügen / Neuer Text“ und schon erscheint eine leere Seite die du mit deinem Artikel füllen kannst. Vergib aber als erstes der Seite einen Namen. Ich nehme dazu immer den Titel des Artikels. Dann finde ich ihn auch schnell wieder in dem Seitenbaum.

Tipps für Scrivener

Weiterführende Tipps

ToDos mit Etiketten

Etikett als Zustand nutzen

Etikett als Zustand nutzen

Wenn du auf einen Unterordner in deiner Seitenleiste klickst, sieht du einen Überblick über deine ganzen Artikel innerhalb der Kategorie.
Hier kannst du den einzelnen Artikeln ein Etikett und einen Status vergeben.

Du kannst diese Optionen nutzen, damit du weißt, welcher Artikel in der Konzeption ist, schon veröffentlicht wurde oder du schon in deinem Blog als Entwurf aufbereitet hast.

Zwar klingt das Feld „Status“ passender, ich nehme aber dafür lieber „Etikett“, da man hier Farben festlegen kann und ich so schneller sehe, welchen Zustand der Artikel hat.

Notizen

Du kannst deine Darstellung der einzelnen Fenster selbst einrichten und passend machen. Auf der rechten Seite nutze ich gerne die Ansicht „Dokumentnotizen“. Hier lege ich alles mögliche ab, was mir zu einem Artikel einfällt. Egal ob kleine Gedankenblitze, eine Gliederung oder einen spannenden Link, den ich mir noch näher anschauen möchte.

Das tolle ist, man kann die Notizen ebenso formatieren wie deinen eigentlichen Artikel. Das erleichtert die Arbeit enorm.

Ziele

Ziele festlegen

Ziele festlegen

Ich nutze die Möglichkeit nur sehr selten, aber vielleicht kannst du sie gebrauchen: das festlegen von Zielen. Du kannst nämlich für jeden deiner Artikel ein Ziel festlegen.

Dazu klickst du einfach bei einem Artikel unten rechts in der Leiste auf das kleine Symbol das aussieht wie eine Zielscheibe. Es öffnet sich ein Fenster in dem du nun deine angestrebte Wörteranzahl festlegen kannst. Du bekommst dein Ziel danach durch einen Fortschrittsbalken angezeigt.

Scrivener bietet noch viel mehr und ich nutze wahrscheinlich gerade mal 10% der Möglichkeiten. Auch für Blogger sind vielleicht noch der html Export und die Möglichkeit, dass man mit MultiMarkDown arbeiten kann, interessant. Da ich diese Funktionen aber nicht nutze, gehe ich auch nicht näher darauf ein.

SO – UND JETZT?

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Über Simon

Hallo, ich bin Simon. Ich bin digitaler Nomade und reise um die Welt während ich meinen Lebensunterhalt verdiene und euch an meinen Erfahrungen teilhaben lasse. Folge mir auf Facebook, Instagram, Google+ und Twitter. Mehr Informationen über mich findest du hier.

5 Kommentare

  1. Danke für die ausführliche Beschreibung. Hatte mich schon gefragt, warum so viele auf Scrivener schwören. Gut, ich hab es selber noch nicht getestet – aber vielleicht sollte ich der Demo doch zumindest mal eine Chance geben 😉

    Abgehalten haben mich davon zwei Dinge:
    einmal das wahnsinnig altmodische Retro-Design 😉 und zum anderen, dass ich damit ja nicht unterwegs vom Tablet aus (weiter)schreiben kann; und das ist für mich schon das größte Manko.

    Ich schreibe quasi oft schon mehr „unterwegs“ als zu Hause, sei es im Café, sei es im Urlaub, Zug, wo immer sich Wartezeiten auftun etc. … und eine Scrivener-App gibt es doch nicht, die sich mit allen Devices syncen würde, oder?
    Drum bin ich doch bei EVERNOTE hängen geblieben. Darin sammle ich ohnehin meine ganzen Blogartikel-Ideen, Inspirationen, Bilder, Textschnipsel etc. – und ich kann über jedes Gerät an meinen Artikel weiter schreiben.

    Hast du Evernote noch nie dafür getestet gehabt?

    • Hallo Birgit, danke für dein Kommentar. Evernote nutze ich für alles mögliche & ich möchte nicht mehr darauf verzichten.
      Aber für meine Blog Artikel fand ich es nicht so passend, mir fehlten ein paar Features und Möglichkeiten. Daher nutze ich hier Scrivener.
      Zum syncen gibt es wohl Workarounds, dann kannst du Scrivener auch mobil nutzen: http://www.iainbroome.com/blog/scrivener-mobile-sync
      Ich habe es noch nicht getestet, aber vielleicht hilft dir das weiter. 🙂

      Beste Grüße Simon

  2. Hallo Simon,

    danke für den Artikel.
    ich suche schon länger ein gutes Tutorial für Scrivener, dass nicht umbedingt jeden Button 10 Min. lang erklärt.
    Kennst du da etwas?

    LG
    Peter

    • Hallo Peter, wie schon beschrieben nutze ich letztendlich den Funktionsumfang von Scrivener nur zu einem kleinen Prozentsatz. Nämlich nur in so weit, wie ich Scrivener für meine Blog Artikel nutze. Dafür habe ich oben meinen Workflow erklärt. Scrivener kann noch viel mehr, da müsstest du aber selbst mal suchen, was du an Infos benötigst.

      Beste Grüße Simon

  3. Hey Simon,

    vielen Dank für diese coole Einführung und die Präsentation deines Workflows 🙂

    Ich schaue mir Scrivener heute Abend auf jeden Fall mal genauer an.

    LG
    Etienne

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